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09.01.2012 TuS Koblenz hält gegen Offenbacher Kickers gut mit
Nörtershausen. Für die Regionalliga-Fußballer von TuS Koblenz hat das Jahr mit einer Niederlage begonnen. Beim 0:2 (0:1) im Testspiel gegen Drittligist Kickers Offenbach zogen sich die Schützlinge von Trainer Michael Dämgen allerdings achtbar aus der Affäre. Hier setzt sich Kerim Arslan gegen den Ex-Koblenzer Daniel Gunkel durch. 230 Zuschauer sahen in Nörtershausen eine flotte Partie. Die beste Chance für die TuS bot sich Tokio Nakai in der 27. Minute, als er an Kickers-Torwart Robert Wulnikowksi scheiterte. Quasi im Gegenzug fiel der Führungstreffer der Offenbacher durch Kai Hesse. Im zweiten Durchgang gab Dämgen den A-Jugendlichen Giuliano Masala, Marvin Sauerborn und Marcel Löhr eine erste Bewährungschance. TuS-Torwart Kevin Birk rettete kurz nach Wiederbeginn gegen den Offenbacher Elton da Costa, der Koblenzer Ausgleichstreffer durch einen Kopfball von Jung-Hun Kim fand wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung (61.). Das 0:2 erzielte Jannik Sommer per Abstauber (78.). Überschattet wurde die Partie von der schweren Knieverletzung des Offenbachers Christopher Lamprecht, der unglücklich stürzte und per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Am Dienstag (16 Uhr) bestreitet TuS Koblenz ein weiteres Testspiel bei der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 im Bruchwegstadion.
Nachwuchs der TuS gewinnt
Ahrbach-Cup Koblenzer B-Junioren schlagen im Finale Eisbachtal 3:2
Montabaur. Auch beim 27. Hallenturnier um den Ahrbach-Cup ist es den Organisatoren erneut gelungen, in der Konkurrenz der B-Jugendlichen mit den Regionalligisten TuS Koblenz, Sportfreunde Eisbachtal und SG Betzdorf die ganz dicken Fische aus der Region an Land zu ziehen. Am Ende setzte sich die TuS Koblenz im Finale gegen den Eisbachtaler Nachwuchs hauchdünn mit 3:2 durch.
Von den höherklassigeren Mannschaften musste lediglich die Spvgg EGC Wirges nach der Vorrunde die Segel streichen, sodass das fußballerische Niveau ab dem Viertelfinale trotzdem noch einmal beachtlich anstieg. Beachtlich hielt sich sich auch die Eisbachtaler Rheinlandligamannschaft in ihrem Viertelfinalspiel gegen die SG Mülheim-Kärlich, in dem sich die „Eisbären“ erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben musste. Besser machte es die Eisbachtaler Erste, die ihrerseits mit einem 5:2-Erfolg über die JSG Neitersen/Altenkirchen in die Vorschlussrunde einzog. Dahin folgten auch die TuS Koblenz nach dem 2:1-Sieg über den Ligakonkurrenten SG Betzdorf und die JSG Neitersen/Altenkirchen II durch ein knappes 4:3 nach Neunmeterschießen gegen die SG Betzdorf II.
Eisbachtal zog durch das 2:1 gegen die SG Mülheim-Kärlich ins Finale ein. Dort wartete die TuS Koblenz, die mit 7:0 in ihrem Semifinale gegen die JSG Neitersen II die Oberhand behielt. Rang drei sicherte sich die SG Mülheim-Kärlich nach einem klaren 4:1 gegen die JSG Neitersen/Altenkirchen II. Im Endspiel unterlagen die SF Eisbachtal nach einer 2:1-Führung durch Treffer von Pascal Merl und Niklas Steinebach der TuS Koblenz, für die Abel Hein zum 1:0, Marcus Fritsch zum 2:2 und Tayfun Öztürk zum 3:2-Siegtor trafen
Cosmos Koblenz holt den Stadtmeister-Titel
B-Ligist Goldgrube im City-Cup-Finale – TuS-Aus in Vorrunde
Koblenz. Der FC Cosmos Koblenz ist Koblenzer Stadtmeister im Hallenfußball. Im Finale des Lackierzentrum-Bad-Ems-City-Cups setzte sich die Mannschaft von Trainer Pavel Krol gegen die Sportfreunde Goldgrube mit 4:1 durch.
Allerdings bildeten am gestrigen Abend in der Sporthalle Oberwerth nur noch wenige Zuschauer den Rahmen fürs Endspiel. Ihren Höhepunkt hatte die Veranstaltung am Nachmittag kurz vor dem Ende der Gruppenphase und vor dem Beginn der Viertelfinalspiele. Zu diesem Zeitpunkt waren noch alle 20 Mannschaften mit ihren Fans in der Halle. Die meisten Mannschaften, die ausgeschieden waren, machten sich auf den Nachhauseweg – und mit ihnen auch ihre Fans. Wer sollte es ihnen verübeln? Der erste Ball wurde gestern schon um 10 Uhr morgens gespielt.
Mit einer ganz besonderen Art Hallenfußball präsentierte sich Titelverteidiger TuS Koblenz. Ohne Torwart und mit sechs statt nur fünf Feldspielern agierte die Koblenzer Rheinlandligamannschaft in der Vorrunde. „Wir wollen uns hier ordentlich präsentieren, und auch der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen“, sagte TuS-Trainer Markus Breitbach zur Mittagszeit. Es blieb beim Spaßfaktor für die Koblenzer Regionalligareserve. Denn im letzten Gruppenspiel verlor die TuS, die zuvor zweimal gewann und gegen den TSV Lay nur zu einem Unentschieden kam – gegen die Spfr Goldgrube mit 1:2. Es war das Aus in der Vorrunde und das Ende der Titelverteidigung.
Derweil zeigten die Spfr Goldgrube auch im weiteren Verlauf, dass sie sich in der Halle enorm wohlfühlen. Im Viertelfinale schmiss die Goldgrube den FC Metternich raus (5:4 nach Penaltyschießen), im Halbfinale gewannen die Sportfreunde gegen den FV Rübenach mit 4:2. Ins Finale gegen den B-Ligisten kam A-Ligist Cosmos Koblenz, der im Viertelfinale den FC Horchheim mit 4:2 nach Penaltyschießen und im Halbfinale den TSV Lay mit 3:1 bezwang. Im Endspiel setzte Cosmos seinen guten Lauf fort und schlug die Sportfreunde Goldgrube, sicherlich das Überraschungsteam der Veranstaltung, mit 4:1.
Auch wenn am Ende das Endspiel mehr Zuschauer verdient gehabt hätte, der City-Cup zieht die Fußballgemeinde zu Beginn des Jahres in die Halle. Auch Robby Brace kam, und das, obwohl der Trainer des TuS Immendorf diesmal keine Mannschaft melden konnte. „Wir haben zu viele Verletzte“, sagte Brace. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Neuzugang: Stefan Roll, der von Rot-Weiß Koblenz nach Immendorf wechselte. Die Rot-Weißen, die als Rheinlandliga-Tabellenführer eine lupenreine City-Cup-Vorrunde mit vier Siegen spielten, schieden im Übrigen im Viertelfinale (0:1 gegen Rübenach) aus. Dafür vermeldeten sie neben den zwei Abgängen (Tim Schnug und Roll) zwei Zugänge: Herbert Donkor von TuS Koblenz und Marcello Dreher von der Rheinhardt's Elf.
Eine besondere Personalie gibt es auch beim Bezirksligisten FC Metternich: Sven Jakobs, der von Metternich zum FC Karbach gewechselt war, ist zur Germania zurückgekehrt. „Wir hatten in der Innenverteidigung Probleme, deswegen passt dieser Transfer wunderbar für uns“, sagte FC-Trainer Dominik Treis. wzi, sle
Quelle Rhein-Zeitung 09.01.2012 http://rhein-zeitung.de
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