17.01.2012     SG spielt bei der TuS

Mülheim verzichtet im Pokal auf Heimrecht

Koblenz. Am Aschermittwoch, 22. Februar, stehen sieben von acht Paarungen im Achtelfinale um den Fußball-Rheinlandpokal an. Am gleichen Tag holt auch der Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich sein Viertrunden-Heimspiel gegen den Regionalligisten TuS Koblenz nach. Der Sieger dieser brisanten Begegnung tritt im Achtelfinale dann beim Bezirksligisten FC Metternich an.

Die Partie zwischen der SG und der TuS, die beim ersten Versuch wegen Nebels abgebrochen und beim zweiten Versuch kurzfristig aus Sicherheitsgründen abgesetzt wurde, steigt nun beim dritten Anlauf im Stadion Oberwerth. Mülheim-Kärlich verzichtete aufs Heimrecht. „Sportlich wäre die Chance aufs Weiterkommen auf unserem Kunstrasen größer gewesen, aber die Mannschaft hat zugestimmt, und auch auf dem Oberwerth haben wir eine kleine Chance“, sagt Mülheims Sportlicher Leiter Wilfried Zils. Durch den Spielortwechsel hat die SG 2000 nun nichts mehr mit der Organisation zu tun, kassiert aber eine vierstellige Summe von der TuS – und bei entsprechenden Mehreinnahmen einen Bonus. „Das hätten wir bei uns gar nicht erwirtschaften können“, sagt Zils, der zudem hofft, „dass unsere Fans die Verlegung verstehen und aktzeptieren.“
dag

Quelle Rhein-Zeitung 17.01.2012 http://rhein-zeitung.de